24.03.2012
14.03.2012
Leider ungeil.
Eingestellt:
18:42
Mit großer Vorfreude habe ich mir heute das Album "SSSS" einer Kollaboration namens "VCMG" bei Amazon gekauft; handelt es sich hierbei doch um 2 Pioniere der elektronischen Musik: den Herren Vince Clarke (Depeche Mode, Erasure) und Martin L. Gore (Depeche Mode).
Die Idee klang spannend: Beide Musiker nehmen jeweils bei sich zuhause etwas auf und geben es dann dem Anderen, auf dass er was hinzufügt und dann wieder zurückschickt, bis man beschliesst, dass es fertig ist. Nun, natürlich bleibt bei solchen Größen aus dem Bereich der Synthesizermusik nicht aus, dass man in Punkto Erwartungshaltung die Messlatte recht hoch hängt, zumal diverse -wirklich geniale- Sologeschichten beider Musiker bereits vorhanden sind.
Also flugs die Kopfhörer aufgesetzt und eingetaucht in eine vermeintlich virtuose Welt voller Klangperlen.. doch schon nach dem Opener wird trotz zwar moderner Sounds und satter Produktion klar, dass hier ein Hype um ein Album gemacht wird, das diesem nicht mal ansatzweise gerecht wird: einfallslose, austauschbare Technotracks ohne irgendeinen Wiedererkennungswert reihen sich hier aneinander. Gesungen wird gar nicht (obwohl beide Künstler für ihre grossartige Stimme bekannt sind), die Kompositionen wirken auch tatsächlich genau so, wie sie wohl entstanden sind. Als Produzent meint man sogar genau heraushören zu können, an welcher Stelle jeweils der andere Musiker den Track fortgesetzt hat. Was mir hier ganz klar fehlt, ist die persönliche Handschrift der beiden Herren. Setzt man diese Tracks jemandem vor, ohne ihm zu sagen, von wem das kommt, käme niemand auf die Idee, dass diese beiden dahinterstecken.. und würde einem dann wohl verblüfft den Vogel zeigen, wenn man ihn aufklärt.
Vor 10 Jahren wäre dieses Album sicherlich alleine aufgrund der Produktionsweise aufsehenerregender gewesen, in Zeiten von Reason und Ableton Live jedoch hört es sich aber einfach nach einer Session zweier Softwaremusiker an, wie sie so in vielen Schlafzimmern der Welt produziert und unter Freunden ausgetauscht wird. Und ganz ehrlich: das können beide wirklich wesentlich besser!
Mein persönlicher Eindruck ist: Dieses Album wird selbst beim hartgesottensten Depeche Mode/ Erasure Fan mit ausgeprägter Sammelleidenschaft nach spätestens 2x hören im Regal vergammeln. Oder wie bei mir als MP3-Download irgendwo unter "das haben die zwei mal so nebenher gemacht" einsortiert werden.
Schade.
Die Idee klang spannend: Beide Musiker nehmen jeweils bei sich zuhause etwas auf und geben es dann dem Anderen, auf dass er was hinzufügt und dann wieder zurückschickt, bis man beschliesst, dass es fertig ist. Nun, natürlich bleibt bei solchen Größen aus dem Bereich der Synthesizermusik nicht aus, dass man in Punkto Erwartungshaltung die Messlatte recht hoch hängt, zumal diverse -wirklich geniale- Sologeschichten beider Musiker bereits vorhanden sind.
Also flugs die Kopfhörer aufgesetzt und eingetaucht in eine vermeintlich virtuose Welt voller Klangperlen.. doch schon nach dem Opener wird trotz zwar moderner Sounds und satter Produktion klar, dass hier ein Hype um ein Album gemacht wird, das diesem nicht mal ansatzweise gerecht wird: einfallslose, austauschbare Technotracks ohne irgendeinen Wiedererkennungswert reihen sich hier aneinander. Gesungen wird gar nicht (obwohl beide Künstler für ihre grossartige Stimme bekannt sind), die Kompositionen wirken auch tatsächlich genau so, wie sie wohl entstanden sind. Als Produzent meint man sogar genau heraushören zu können, an welcher Stelle jeweils der andere Musiker den Track fortgesetzt hat. Was mir hier ganz klar fehlt, ist die persönliche Handschrift der beiden Herren. Setzt man diese Tracks jemandem vor, ohne ihm zu sagen, von wem das kommt, käme niemand auf die Idee, dass diese beiden dahinterstecken.. und würde einem dann wohl verblüfft den Vogel zeigen, wenn man ihn aufklärt.
Vor 10 Jahren wäre dieses Album sicherlich alleine aufgrund der Produktionsweise aufsehenerregender gewesen, in Zeiten von Reason und Ableton Live jedoch hört es sich aber einfach nach einer Session zweier Softwaremusiker an, wie sie so in vielen Schlafzimmern der Welt produziert und unter Freunden ausgetauscht wird. Und ganz ehrlich: das können beide wirklich wesentlich besser!
Mein persönlicher Eindruck ist: Dieses Album wird selbst beim hartgesottensten Depeche Mode/ Erasure Fan mit ausgeprägter Sammelleidenschaft nach spätestens 2x hören im Regal vergammeln. Oder wie bei mir als MP3-Download irgendwo unter "das haben die zwei mal so nebenher gemacht" einsortiert werden.
Schade.
28.02.2012
Hol das Stöckchen, Fiffi!
Eingestellt:
21:05
Ich hatte ja gehofft, abseits der in sich verschworenen Wordpress-Gemeinde bleibe ich von diesem Spielchen verschont. Wäre ich ja sicher auch - wäre da nicht die Frau aller Frauen ~seufz~
Nun gut, ihr zuliebe erledige ich dann halt mal meine Aufgabe..
Kurz zur Erklärung:
Verlinke die Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
Beantworte die Fragen, die gestellt wurden.
Bewerfe anschließend 5 Leute mit dem Stöckchen.
Gibt den Personen Bescheid, dass Du sie ausgewählt hast.
Stelle 5 Fragen, die beantwortet werden müssen.
Na dann, los gehts:
1) Du darfst dein Leben einen Tag mit einer bekannten Person tauschen. Wer wäre das?
Ganz klar: Hugh Hefner. Kein anderer Mann auf der Welt hat das Vergnügen, in seinem Leben so viele wunderschöne Frauen in seiner unmittelbaren Intimsphäre fast nackt herumhüpfen lassen zu können. Und die machen das auch noch freiwillig! Ich bin wirklich neidisch.
2) Wann hast du das letzte Mal richtig gelacht und warum?
Sofern mit "richtig gelacht" ein "aus vollem Herzen, richtig lange & bis der Bauch schmerzt" gemeint ist: Als meine Frau und ich uns in der Küche unter Einfluss merkwürdiger Substanzen spielerisch als uraltes, snobistisches Ehepaar unterhielten, wobei der Mann immer den letzten Part der Frau wiederholt, um zu signalisieren, dass er ihr folgt und zuhört.. irgendwann kamen wir an eine Stelle, an der sie mir zu verstehen gibt, dass wir reden müssen, weil "zwischen uns" etwas nicht mehr stimme; sie pausierte bei "zwischen uns.." und ich griff das mit "zwischen uns, Liebes?" wieder auf. Geschrieben klingt das nicht annähernd so witzig, aber uns blieb beiden in dem Moment die Luft weg vom Lachen.
3) Eines Morgens wachst du auf und bist ein CDU-Mitglied. Was ist passiert?
Ich hab die Maschine zum Wechsel zwischen den Parallelwelten falsch justiert und mich zudem mit einer Eintagsfliege gemeinsam weggebeamt.
4) Die Liebe des Lebens – Wahrheit oder Kauderwelsch?
Also unter "Kauderwelsch" verstehe ich ja eine unverständliche Anhäufung von Worten, mit denen man nix anfangen kann. Gut, die meisten schaffen das mit dem Thema Liebe vermutlich auch nicht, von daher hat die Frage an sich schon fast wieder eine Daseinsberechtigung.. aber zurück zur Antwort: Die Liebe des Lebens gibt es tatsächlich. Ich habe 42 Jahre gebraucht, um sie zu finden, aber es heisst ja auch: "Was lange währt, dauert lang." (oder so.)
5) Was ist dein sehnlichster Wunsch?
Dass mir keine Fragen mehr gestellt werden.
So, ich bin dann soweit mal durch. Nun zu Euch, meine Lieben: Den folgenden 5 Personen werfe ich nun einen ausgewachsenen Baumstamm* an den Schädel.. (*ein Stöckchen)
und last but not least
..und hier sind Ihre Gewinnfragen:
1. Sie stellen in einem ziemlich heruntergekommenen Restaurant fest, dass der unter allgemeinem Gelächter bestellte "Inderteller" kein Schreibfehler war. Ihre Freunde essen munter drauf los. Wie reagieren Sie?
2. Wirsing, Blumenkohl oder gedünstete Jogginghosen in Senfsoße?
3. Mal angenommen, Sie könnten zu einem beliebigen Zeitpunkt für genau 10 Minuten ein Wurstbrot sein. Wem würden Sie sich zum Fraß vorwerfen wollen?
4. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich die Leber zu nehmen?
5. Warum zum Geier beantworten Sie diese saudämlichen Fragen?
1. Sie stellen in einem ziemlich heruntergekommenen Restaurant fest, dass der unter allgemeinem Gelächter bestellte "Inderteller" kein Schreibfehler war. Ihre Freunde essen munter drauf los. Wie reagieren Sie?
2. Wirsing, Blumenkohl oder gedünstete Jogginghosen in Senfsoße?
3. Mal angenommen, Sie könnten zu einem beliebigen Zeitpunkt für genau 10 Minuten ein Wurstbrot sein. Wem würden Sie sich zum Fraß vorwerfen wollen?
4. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich die Leber zu nehmen?
5. Warum zum Geier beantworten Sie diese saudämlichen Fragen?
und hopp!
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